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Karl Rahner

Gemeinschaftliche Übungen zu Stande bringen.

In den Augen vom Jesuit und Theologe Karl Rahner, ist die ignatianische Spiritualität ein unvollendetes Vorhaben geblieben.
Im selben Jahr wo das Halten vom Zweiten Vaticanum angekündigt wurde, schrieb er, daß diese Spiritualität „ nicht ganz typisch sei für die Zeiten deren wir im Gange sind das Ende zu erleben (...) Sie ist vielmehr das Zeichen der zukünftigen Zeiten“. Tatsächlich, Rahner meinte, daß die geistliche Übungen selber ein unvollendetes Projekt waren. In einem nachkonziliarischen Schreiben sagte er, daß die ignatianische Tradition, für diese „zukünftigen Zeiten“ eine neue Art der geistlichen Übungen ins Leben rufen müßte, welche komplementär sein sollten zu den traditionellen Übungen: eher gemeinschaftlich als individuell. Mehr konkret gesehen, er glaubte, daß diese neuen Übungen eine wahrhafte Revolution mit sich bringen würden , in der Weise, man über Spiritualität zu denken und in der Kirche Beschlüsse zu treffen Beschlüsse pflegt.
Aus : Christian GRONDIN, « Ce ne sont pas la chair et le sang… Les conditions bibliques de l’élaboration de l’élection dans la pratique des Exercices spirituels d’Ignace de Loyola », Tome I, Thèse de doctorat, Université Laval, Québec, 2013,p. 224.


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